Seitensprung in den Tod? Studie bestätigt: Fremdgeher leben gefährlicher

Seitensprung in den Tod? Studie bestätigt: Fremdgeher leben gefährlicher

Seitensprung in den Tod? Studie bestätigt: Fremdgeher leben gefährlicher

Seitensprünge gelten gemeinhin als No-Go in einer Beziehung. Trotzdem gibt es viele, die der Versuchung nicht widerstehen können oder wollen. Forscher der Uni Frankfurt kamen anhand einer Studie nun zur Erkenntnis, dass Seitensprünge sogar schlecht für die Gesundheit sein können

Nicht nur, dass dem betrogenen Partner das Herz gebrochen wird, auch das eigene Herz droht beim Fremdgehen zu versagen. Rechtsmediziner erforschten, dass Fremdgeher einem höheren Risiko ausgesetzt sind als treue Ehemänner.

Sie untersuchten 60 Fälle, bei denen der Partner während dem Sex gestorben ist. 56 Opfer waren Männer, die durch einen Herzinfarkt starben. Mehr als die Hälfte der Betroffenen starb bei der Geliebten oder einer Prostituierten und nur jeder Vierte dieser Männer bei der Ehefrau.

Im Durchschnitt waren die Männer in den untersuchten Fällen 59 Jahre alt. Das Phänomen erklären die Forscher so: Ein amouröses Abenteuer mit einer Jüngeren oder Prostituierten ist mit Stress und körperlicher Anstrengung verbunden. Es ist in der Aktivität in etwa mit dem Treppensteigen vergleichbar. Zudem kann die Erfahrung mit einer Fremden den Leistungsdruck erhöhen. Rund 75 Prozent der plötzlichen Sex-Todesfälle treten deshalb außerehelich ein.

Positiver Zusammenhang zwischen Sex und Gesundheit

Insgesamt ist der Zusammenhang zwischen Sex und Gesundheit jedoch weitestgehend positiv. Neue Erkenntnisse über mögliche Gefahren bei sexueller Aktivität zeigt eine Langzeitstudie der Universität Ulm auf. Das Forscherteam um den Ulmer Epidemiologen Professor Dietrich Rothenbacher und den Kardiologen Professor Wolfgang Koenig konnten nachweisen, dass Sex in den seltensten Fällen Ursache für einen Herzinfarkt ist. Auch das Risiko auf einen Zweitinfarkt ist gering.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Journal of the American College of Cardiology. Nur für bereits vorbelastete Männer, die körperlich nicht mehr fit genug für Höchstleistungen sind, setzen sich womöglich einer Gefahr aus. Wer beispielsweise Beta-Blocker nimmt oder beim Sex auf Potenz-fördernde Präparate wie Viagra angewiesen ist, setzt sich nach Aussage des Forscherteams einem gesteigerten Risiko aus.

Regelmäßiger Geschlechtsverkehr ist gesundheitsfördernd

Worin sich aber alle Untersuchungen einig sind: Gesunde Männer, die regelmäßig Sex haben, sind auf der sicheren Seite. Zweimal Sex pro Woche ist ausreichen, um das Herzinfarktrisiko um die Hälfte zu senken. Und natürlich profitiert im besten Fall auch Ihre Beziehung davon!

Autor: Lena Bauer, Playboy Deutschland

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