Patriotismus in Deutschland: So stolz sind die Deutschen wirklich auf ihr Land

Patriotismus in Deutschland: So stolz sind die Deutschen wirklich auf ihr Land

Patriotismus in Deutschland: So stolz sind die Deutschen wirklich auf ihr Land

Die emotionale Verbundenheit mit dem eigenen Land – in der Bundesrepublik bis heute ein sensibles Thema. Wie patriotisch die Deutschen sind und wie sie dien Patriotismus der deutschen Politiker einschätzen, zeigt unsere neue repräsentative Umfrage*

Öffentliche Auftritte, TV-Trielle, Pressekonferenzen: Anlässlich der Bundestagswahl am 26. September rühren die Politikerinnen und Politiker des Landes wieder ordentlich die Werbetrommeln für ihre Parteien – und für sich selbst. Laut der neuen bundesweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag unseres Magazins sehen die Deutschen im politischen Engagement ihrer Volksvertreter allerdings keinen Dienst aus Liebe zum eigenen Land: Rund 52 Prozent empfinden die Parlamentarier als „eher nicht“ und zehn Prozent als „gar nicht“ patriotisch.

Sich selbst schätzen 60 Prozent Befragten da anders ein: 49,4 Prozent sehen sich als „eher patriotsich“, 10,8 Prozent als „sehr patriotisch“. Zu ausgeprägtem Nationalstolz bekennt sich in der Playboy-Umfrage aber nur eine Minderheit von sieben Prozent. Die meisten Befragten beschreiben ihren Patriotismus mit den Worten „Ich bin froh, in diesem Land zu leben“ (36,7 Prozent) und „Ich fühle mich in diesem Land wohl“ (33 Prozent). Fest macht mit 54,1 Prozent über die Hälfte diese Gefühle an erster Stelle am Sozialsystem der Bundesrepublik, 43,6 Prozent an der hiesigen Lebensart und Lebensqualität, am Grundgesetz (43,5 Prozent), den Landschaften (42,7 Prozent), der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands (37,1 Prozent) und dem allgemeinen Wohlstand (36,6 Prozent).

Stolz auf das Land sein: Zu diesen Anlässen sind es die Deutschen besonders

Zu patriotischen Gefühlen wie diesen sollen sich die Deutschen auch stärker bekennen, finden 54,5 Prozent der Befragten. Patriotismus-Kritik, wie etwa der Verzicht aufs Nationalflaggeschwenken bei der Fußball-Europameisterschaft, das die Grüne Jugend im Sommer verlangte, finden 52,4 Prozent schlecht. Gerade Anlässe wie eine solche EM ist für 25,5 Prozent nämlich ein Anlass für gesteigerte patriotische Gefühle – ebenso wie die Flutkatastrophe dieses Sommers (8,8 Prozent) und auch die Bundestagswahl (7,8 Prozent). Politisch-gesellschaftliche Jubiläen wie der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober lösen nur bei 3,5 Prozent der Deutschen solche Gefühle aus.

* Das Meinungsforschungsinstitut Norstat befragte 1030 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männer in Deutschland.

Autor: Playboy Redaktion

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