Abenteuerparadies Deutschland

Abenteuerparadies Deutschland

Abenteuerparadies Deutschland

Tagsüber steuern Sie lässig Ihr Floß oder Hausboot übers Wasser, fahren hin und wieder durch Schleusen und entdecken für die Familie einsame, versteckte Badeplätze.

Der Strand fällt flach? Was für eine Chance, das eigene Land zu entdecken – zu Fuß, per Boot, auf dem Bike oder im Meer. Vier Outdoor-Ideen für den besonderen Heimaturlaub.

Für See-Männer: An der Mecklenburgischen Seenplatte

Warum ein Haus am See buchen, wenn Sie auch ein Haus auf dem See haben können? Abends setzen Sie in einer Bucht die Ankerpfähle und heizen die Feuerschale an. Mit einem Ofen an Bord können Sie sogar im Spätherbst noch rausfahren. Die Mecklenburgische Seenplatte ist das ideale Revier für Ihren Urlaub auf dem Wasser – mit 1000 Seen ist sie Europas größtes verbundenes Seengebiet. Sie brauchen dort nicht einmal einen Bootsführerschein, eine ein- bis dreistündige Einweisung bei der Abholung reicht aus. Angebote gibt es unter anderem von Bunbo, Jochen Schweizer und Tom Sawyer Tours.

Für Extrem-Biker: Abseits der Straße

Bikepacking nennt sich die spartanische Abenteuer-Variante der klassischen Radreise. Das heißt: Sie nehmen wenig Ausrüstung, schlechte Wegverhältnisse und lange Distanzen in Kauf. Warum Sie das freiwillig tun sollten? Wir könnten Ihnen jetzt was von „Entschleunigung“ und „Der Weg ist das Ziel“ erzählen. Die ehrliche Antwort: Bikepacking ist ein Survival-Trip. Ein paar Tage, an denen Sie endlich mal Ihrem bequemen Alltagstrott entkommen. Gestartet wird vor der Haustür. Sie nehmen nur das Wichtigste mit (darunter Essen und Schlafsack), denn jedes zusätzliche Gramm hält Sie nur auf. So können Sie in unwegsames Gelände vorstoßen, ohne dass Ihnen nach der ersten Wurzel zig Taschen um die Ohren fliegen. Dafür sind Sie flexibler. Nachts schlafen Sie natürlich unter freiem Himmel, weil ein Zelt bloß Ballast ist.

Für Tiefenentspannte
Auf Fischland-Darß-Zingst
Bikepacking nennt sich die spartanische Abenteuer-Variante der klassischen Radreise. Das heißt: Sie nehmen wenig Ausrüstung, schlechte Wegverhältnisse und lange Distanzen in Kauf. Warum Sie das freiwillig tun sollten? Wir könnten Ihnen jetzt was von „Entschleunigung“ und „Der Weg ist das Ziel“ erzählen. Die ehrliche Antwort: Bikepacking ist ein Survival-Trip. Ein paar Tage, an denen Sie endlich mal Ihrem bequemen Alltagstrott entkommen. Gestartet wird vor der Haustür. Sie nehmen nur das Wichtigste mit (darunter Essen und Schlafsack), denn jedes zusätzliche Gramm hält Sie nur auf. So können Sie in unwegsames Gelände vorstoßen, ohne dass Ihnen nach der ersten Wurzel zig Taschen um die Ohren fliegen. Dafür sind Sie flexibler. Nachts schlafen Sie natürlich unter freiem Himmel, weil ein Zelt bloß Ballast ist.

Für Tiefenentspannte: Auf Fischland-Darß-Zingst

Die Urform des Reisens: wandern. Aber geben Sie sich nicht mit ein paar Stunden durch den Stadtwald zufrieden. Erst bei mehrtägigen Touren, auf denen Sie auch ein paar Höhenmeter absolvieren, findet der Körper seinen Rhythmus. Abends kehren Sie in Hütten ein. Oder Sie biwakieren coronasicher im Freien. Wichtige Tools: bequeme und stabile Schuhe, wetterfeste Kleidung sowie ein guter Rucksack. Steigern Sie sich langsam: 15 Kilometer am Tag reichen zunächst aus, gerade wenn Sie mit der Familie unterwegs sind. Es gibt unzählige Routen – eine der schönsten ist der Malerweg in acht Tages-etappen durch die Sächsische Schweiz – inklusive der spektakulären Aussicht von der Bastei übers Sandsteingebirge.


Autor: Philipp Nowotny

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